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McDonald's Taiwan: McDelivery-Kampagne – YouTube Marketing Best Practice

Konsumgüter/Food TV-Spot Branded Content

Gamers liefern: Wie McDelivery eine eigene Identität gewann

McDonald's Taiwan machte McDelivery zur eigenständigen Marke — nicht als Anhängsel der Fast-Food-Kette, sondern als ernstzunehmende Alternative zu Drittanbieter-Plattformen. Die Kampagne sprach gezielt Esports- und Gaming-Zielgruppen an und verknüpfte Convenience mit einer Subkultur, die Delivery als Selbstverständlichkeit lebt.

Das Social Asset

KPIs & Ergebnisse

AwardsGrand Prix Taiwan YouTube Works 2022
MarktTaiwan
ZielgruppeGaming/Esports-Affine
PositionierungDirekte Differenzierung vs. Drittanbieter-Delivery

Die strategische Ausgangslage

McDonalds Taiwan wollte den Delivery-Service der Kette als selbstverständliche Option im Alltag der Konsumentinnen und Konsumenten etablieren. Während der klassische Restaurantbesuch tief im Markenerlebnis verwurzelt ist, galten Lieferangebote lange als Zusatzservice für besondere Gelegenheiten. Die Kampagne "Everyone wants to order McDelivery" zielte darauf ab, die mentale Barriere zwischen Hunger und Bestellentscheidung abzubauen und McDelivery als erste Wahl in Momenten zu verankern, in denen ein Besuch vor Ort nicht infrage kommt.

  • McDonalds Taiwan wollte den Delivery-Service der Kette als selbstverständliche Option im Alltag der Konsumentinnen und Konsumenten etablieren
  • Während der klassische Restaurantbesuch tief im Markenerlebnis verwurzelt ist, galten Lieferangebote lange als Zusatzservice für besondere Gelegenheiten

Das kreative Konzept

Der kreative Ansatz basierte auf der universellen Erkenntnis, dass niemand in bestimmten Momenten aufstehen oder das Haus verlassen möchte. Die YouTube-Spots zeigten mit viel Humor diverse Charaktere in typischen Faulheits- oder Gemütlichkeitssituationen, die alle zur gleichen Lösung finden: McDelivery. Das Lachen stand im Vordergrund, während die Bestellbarriere nebenbei abgebaut wurde. Durch die Breite der dargestellten Charaktere und Situationen fühlte sich eine möglichst große Zielgruppe angesprochen und erkannte eigene Verhaltensweisen wieder.

  • Der kreative Ansatz basierte auf der universellen Erkenntnis, dass niemand in bestimmten Momenten aufstehen oder das Haus verlassen möchte
  • Die YouTube-Spots zeigten mit viel Humor diverse Charaktere in typischen Faulheits- oder Gemütlichkeitssituationen, die alle zur gleichen Lösung finden: McDelivery
  • Das Lachen stand im Vordergrund, während die Bestellbarriere nebenbei abgebaut wurde

Wirkung und Learnings

Die Kampagne zeigte, wie effektiv Humor als Vehikel für Verhaltensänderungen im Delivery-Segment eingesetzt werden kann. Wenn Menschen über sich selbst lachen, ist die Hemmschwelle für eine neue Gewohnheit deutlich geringer. McDonalds bewies damit, dass Lieferservices nicht über Schnelligkeit oder Preisargumente, sondern über emotionale Identifikation zur Selbstverständlichkeit werden. Das YouTube-Format erlaubte dabei, ausreichend Charakter und Situation aufzubauen, um die humoristische Wirkung zu entfalten, die kürzere Formate nicht erreicht hätten.

  • Die Kampagne zeigte, wie effektiv Humor als Vehikel für Verhaltensänderungen im Delivery-Segment eingesetzt werden kann
  • Wenn Menschen über sich selbst lachen, ist die Hemmschwelle für eine neue Gewohnheit deutlich geringer
  • McDonalds bewies damit, dass Lieferservices nicht über Schnelligkeit oder Preisargumente, sondern über emotionale Identifikation zur Selbstverständlichkeit werden

Was Marketer daraus lernen können

  1. Direkte Differenzierung zahlt sich aus: Wer klar kommuniziert, warum die eigene Lösung besser ist als die Konkurrenz, gewinnt im umkämpften Delivery-Markt
  2. Subkulturelle Relevanz schlägt Massenansprache: Gaming-affine Zielgruppen verlangen authentische Integration, keine oberflächliche Nutzung von Gaming-Ästhetik
  3. Eigenständigkeit stärkt die Marke: Delivery als eigenes Markensystem statt als Feature zu behandeln, zahlt auf langfristige Markenwahrnehmung ein