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Lay's: Do Us a Flavor – Virales YouTube Marketing

Konsumgüter/Food Integrated User Generated Content

Wenn Konsumenten Produkte erfinden, kaufen sie sie auch

Lay’s übertrug die Produktentwicklung an die Fans — mit 14 Millionen Einreichungen und einem Umsatzplus von 12 % bewies diese Kampagne, dass Co-Kreation keine Gimmick-Strategie ist.

Das Social Asset

KPIs & Ergebnisse

Einreichungen14 Mio. Flavor-Vorschläge
Views12 Mio. Kampagnen-Jingle
Umsatz+12 % im Kampagnenzeitraum
AwardShorty Award Gewinner

Die strategische Ausgangslage

Lay's, die weltweit bekannteste Kartoffelchips-Marke unter dem Dach von PepsiCo, stand vor der Herausforderung, in einem gesättigten Snack-Markt neue Relevanz zu erzeugen. Klassische Produktneuheiten allein reichten nicht mehr aus, um Aufmerksamkeit zu generieren. Die Marke suchte nach einem Format, das gleichzeitig echtes Verbraucherengagement schafft, die Produktentwicklung inspiriert und mediale Reichweite erzeugt — ohne auf klassische Werbedruck-Mechanismen zurückgreifen zu müssen.

  • Klassische Produktneuheiten allein reichten nicht mehr aus, um Aufmerksamkeit zu generieren

Das kreative Konzept

Do Us a Flavor war ein partizipatives Crowdsourcing-Konzept, das Konsumenten weltweit einlud, ihre eigene Wunsch-Chips-Sorte einzureichen. Die Idee, dass echte Menschen den nächsten Lay's-Geschmack erfinden könnten, schuf eine emotionale Verbindung zwischen Marke und Zielgruppe, die weit über klassische Werbung hinausging. Die besten Einsendungen wurden tatsächlich produziert, in den Handel gebracht und durch öffentliches Voting entschieden. YouTube diente dabei als zentrales Storytelling-Medium, um Teilnehmergeschichten und Finalisten erlebbar zu machen.

  • Do Us a Flavor war ein partizipatives Crowdsourcing-Konzept, das Konsumenten weltweit einlud, ihre eigene Wunsch-Chips-Sorte einzureichen
  • Die besten Einsendungen wurden tatsächlich produziert, in den Handel gebracht und durch öffentliches Voting entschieden
  • YouTube diente dabei als zentrales Storytelling-Medium, um Teilnehmergeschichten und Finalisten erlebbar zu machen

Wirkung und Learnings

Die Kampagne generierte Millionen von Einsendungen in mehreren Märkten und bewies die Kraft von User Generated Content als Marketinginstrument. Sie demonstrierte, dass Partizipation eine deutlich stärkere emotionale Bindung erzeugt als passiver Medienkontakt. Zugleich lieferte das Format wertvolle Erkenntnisse über Verbraucherpräferenzen direkt an die Produktentwicklung. Das Modell wurde in zahlreichen Märkten repliziert und gilt bis heute als Referenzbeispiel für Co-Creation im FMCG-Bereich.

  • Die Kampagne generierte Millionen von Einsendungen in mehreren Märkten und bewies die Kraft von User Generated Content als Marketinginstrument
  • Sie demonstrierte, dass Partizipation eine deutlich stärkere emotionale Bindung erzeugt als passiver Medienkontakt
  • Zugleich lieferte das Format wertvolle Erkenntnisse über Verbraucherpräferenzen direkt an die Produktentwicklung

Was Marketer daraus lernen können

  1. Co-Kreation schlägt klassische Werbung: Wenn Käufer selbst entscheiden, entsteht emotionale Bindung, die kein TV-Spot erzeugt
  2. Preisgeld als Treiber: 1 Million Dollar Anreiz mobilisiert Millionen organische Teilnehmer ohne klassische Medienkosten
  3. Abstimmung verlängert die Kampagne: Das Voting nach dem Einreichen hält die Community monatelang aktiv und steigert Wiederholungskäufe