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Edeka: Weihnachten 2117 – Emotionale YouTube-Kampagne Retail

Handel/E-Commerce Brand Film Emotional/Storytelling

Ein Roboter rettet Weihnachten — und Edekas Marke

Edeka schickte die Zuschauer ins Jahr 2117 — und ein einsamer Roboter lehrt uns, was Weihnachten wirklich bedeutet. Die clevere Umkehrung des KI-Angst-Narrativs machte diesen Spot zur emotionalsten deutschen Weihnachtswerbung 2017.

Das Social Asset

KPIs & Ergebnisse

YouTube-Views4+ Mio.
Likes20.000+
RankingPlatz 1 meistdiskutierter Weihnachtsspot 2017
AgenturJung von Matt

Edeka: Marke & Marktposition

Edeka ist Deutschlands größte Supermarktkette und mit über 11.000 Märkten sowie einem Jahresumsatz von mehr als 60 Milliarden Euro der unangefochtene Marktführer im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Die Genossenschaftsstruktur mit selbstständigen Kaufleuten verleiht der Marke eine lokale Verwurzelung, die kein nationaler Mitbewerber in dieser Tiefe replizieren kann.

Im Kommunikationswettbewerb positioniert sich Edeka konsequent über emotionale Markenwerbung, die weit über Produktversprechen hinausgeht. Die Kampagnen der Marke gelten in der deutschen Werbelandschaft als Referenzklasse für storytelling-getriebene Supermarktkommunikation und erzielen regelmäßig virale Reichweiten jenseits bezahlter Medialeistung.

  • Die Genossenschaftsstruktur mit selbstständigen Kaufleuten verleiht der Marke eine lokale Verwurzelung, die kein nationaler Mitbewerber in dieser Tiefe replizieren kann
  • Im Kommunikationswettbewerb positioniert sich Edeka konsequent über emotionale Markenwerbung, die weit über Produktversprechen hinausgeht

Die Kampagne: Zukunft, Einsamkeit, Klimawandel, Generationen, Weihnachten

Weihnachten 2117 versetzt den Betrachter in eine dystopische Zukunft, in der die Welt durch Klimawandel und gesellschaftlichen Wandel kaum noch wiederzürkennen ist. Ein älterer Mann erlebt das Fest allein in einer veränderten Welt — bis eine unerwartete Verbindung zur Gegenwart hergestellt wird. Der Film funktioniert als emotionale Zeitreise mit einer klaren Botschaft: Was wir heute tun, entscheidet, was morgen noch möglich ist.

Die Kampagne knüpft thematisch an Edekas Tradition gesellschaftskritischer Weihnachtsfilme an, erweitert den Horizont jedoch radikal: Statt familiärer Nostalgie steht planetare Verantwortung im Mittelpunkt. Die Produktion setzt auf cinematografische Qualität auf Spielfilmniveau — Ausstattung, Musik und Schnitt sind so präzise abgestimmt, dass der Werbecharakter erst im Abspann vollständig bewusst wird.

Die Vertriebsstrategie konzentriert sich auf YouTube als primäres Medium, ergänzt durch earned Media in Nachrichtenportalen und Social-Media-Shares. Die Diskussion um den Spot generiert organische Reichweite, die den Mediaeinsatz um ein Vielfaches multipliziert und Edeka als gesellschaftlich relevante Marke positioniert.

  • Ein älterer Mann erlebt das Fest allein in einer veränderten Welt — bis eine unerwartete Verbindung zur Gegenwart hergestellt wird
  • Der Film funktioniert als emotionale Zeitreise mit einer klaren Botschaft: Was wir heute tun, entscheidet, was morgen noch möglich ist
  • Die Vertriebsstrategie konzentriert sich auf YouTube als primäres Medium, ergänzt durch earned Media in Nachrichtenportalen und Social-Media-Shares

Psychologie: Warum es funktioniert

Der Film aktiviert das psychologische Prinzip der Zukunftsorientierung: Wenn Menschen über weit entfernte Konseqünzen ihres heutigen Handelns nachdenken, verändert sich ihre emotionale Bindung an die Gegenwart. Edeka löst durch die extreme Zeitverschiebung einen kognitiven Kontrast aus — die Differenz zwischen dem, was wir kennen, und dem, was kommen könnte, erzeugt affektive Intensität.

Hinzu kommt das Prinzip des stellvertretenden Erlebens: Der Protagonist repräsentiert eine universelle menschliche Erfahrung von Verlust und Hoffnung. Zuschauer identifizieren sich nicht mit der Marke, sondern mit der Emotion — und assoziieren diese Emotion anschließend mit Edeka. Das ist überlegenes Branding: nicht über Argumente, sondern über Gefühl.

  • Hinzu kommt das Prinzip des stellvertretenden Erlebens: Der Protagonist repräsentiert eine universelle menschliche Erfahrung von Verlust und Hoffnung
  • Zuschauer identifizieren sich nicht mit der Marke, sondern mit der Emotion — und assoziieren diese Emotion anschließend mit Edeka
  • Das ist überlegenes Branding: nicht über Argumente, sondern über Gefühl

Was Marketer daraus lernen können

  1. Gegenstrom funktioniert: KI-Angst in KI-Wärme verwandeln erzeugt stärkere Emotion als das erwartete Weihnachtsklischee
  2. Technologische Verpackung erhöht Aufmerksamkeit: Hollywood-CGI in Supermarktwerbung bricht Erwartungsmuster und erzeugt Premium-Wahrnehmung
  3. Einfache Botschaft trägt große Produktion: Ohne Liebe ist es nur ein Fest — ein Satz, der die gesamte Markenbotschaft trägt